24.09.2016 - 28.09.2016 | Region: Europa | Land: Schweiz

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Reisebericht Schweiz von Melanie Niedermayr.

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1.Tag, 24.09.2016

Ich reise gemütlich gegen 7:00 Uhr von Attnang nach Salzburg und warte nur kurz auf meinen Anschlusszug, den Railjet, Richtung Zürich.

Im Zug erfahre ich dann, dass wir ca. 90 Minuten Verspätung haben, da die Schienen aufgrund eines Brands blockiert sind. Na toll! Ich informierte umgehend meine Gruppe, die bereits in Zürich angekommen ist und es sich in den Zimmern bereits bequem machten.

Aber nicht das lange Zugfahren machte mich nervös, sondern die Gewissheit es nicht mehr rechtzeitig zum geplanten Stadtrundgang zu schaffen.

Ebenso musste ich zwei Mal umsteigen, da der verspätete Zug nicht mehr in den Bahnhof in Zürich einfahren durfte.

Am späten Nachmittag kam ich endlich im Hotel an und meine Mitreisenden informierten mich über Ihren Standort. Somit konnte ich mit der Straßenbahn problemlos den Stadtrundgang einholen.

Am Abend aßen wir in einem tollen Restaurant namens „Rooftop“. Hier wurden uns asiatische Spezialitäten mit modernem Einschlag serviert.

Satt und müde von der langen Anreise fielen wir in unsere Betten im Hotel Sheraton Zürich.

2.Tag, 25.09.2016

Nach einem tollen Frühstück beim Hotelbuffet machten wir uns auf zu unserem heutigen Ausflug. Am Programm stand der Rheinfall – der größte Wasserfall Europas. 

Nach einer einstündigen Busfahrt führte uns unser Guide Anette zu dem Wasserfall und teilte uns ein Boot zu. Leider war das Wetter nebelig und wir konnten nicht viel sehen. Aber ein Erlebnis war es trotzdem.

Gegen Mittag erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt in Zürich und es ging ohne Pause weiter zu nächsten Attraktion.

Wir fuhren mit der Straßenbahn zum FIFA World Football Museum, wo wir auch ein Mittagessen bekamen.

Da die gesamte Gruppe aus Mädls bestand war der Rundgang im Museum schnell erledigt.

Wir schlenderten durch die Altstadt von Zürich zurück in unser Hotel.

Am Abend stand das Highlight der Tour am Programm. Das Abendessen nahmen wir im Fondue eTukTuk ein.

Währnd wir ein traditionelles Fondue in dem TukTuk aßen, erhielten wir von unserem Fahrer interessante Infos zur Geschichte von Zürich.

3.Tag, 26.09.2016

Wir ließen den Tag ganz entspannt mit einem lockeren Frühstück beginnen, denn unser Zug nach Chur rollte erst gegen Mittag aus dem Bahnhof Zürichs.

In Chur angekommen stiegen wir um in den Postbus Richtung Lenzerheide. Erst jetzt wurde uns bewusst, dass wir in dem Heimatland Heidis sind. Nach kurzer Fahrt waren wir nur noch umgeben von Bergen, Kühen und endlosen Wiesen.

Wir erreichten unser Hotel, das Maiensässhotel Guarda Val, welches ebenso in absoluter Ruhe und Idylle lag.

Nach einer netten Begrüßung des Managers zeigte er uns einige Zimmerkategorien und Annehmlichkeiten des Hotels und wir freuten uns schon riesig auf das bevorstehende 4-Gang-Abendessen.

4.Tag, 27.09.2016

Wir schnürten unser Wanderstiefel. Heute sollte es hoch hinausgehen.

Geplant wäre zuerst eine Kutschfahrt, aber da das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machte, war als Alternative Aktion angesagt.

Wir fuhren mit der Seilbahn bis zur Mittelstation des Rothorngipfels und fuhren dann mit Lenzibikes den Berg hinab. Dreckig aber glücklich kamen wir zum Glück auch wieder bei unserem Ausgangspunkt an.

Anschließend ging es wieder hoch hinaus. Diesmal fuhren wir von der Mittelstation noch weiter bis zum Gipfel, wo schon ein traditionelles Mittagessen auf uns wartete. Nach der Aufregung und körperlichen Anstrengung hauten wir auch ordentlich rein.

Leider hing der Nebel auf dem Gipfel und der Ausblick war dementsprechend trüb. Somit ging es wieder schnell ins Tal, wo die Sonne auf uns wartete.

Wir wanderten von der Talstation des Rothorngipfels nach Lantsch, vorbei an idyllischen Seen und grasenden Kühen.

Nach ca. 3 Stunden erreichten wir dann das Antiquitätenkaffee in Lantsch, welches bekannt für seine selbstgemachten Kuchen und Torten ist.

Mit dem Postbus ging es dann wieder zurück in unser Hotel.

Die Dusche tat nach diesem erlebnisreichen Tag richtig gut und auch das Abendessen schmeckte wieder ausgezeichnet. Leider war es der letzte Abend vor der Heimreise.

5.Tag, 28.09.2016

In Chur bekamen wir noch einen netten geführten Stadtrundgang bevor sich jeder mit dem Zug in Richtung Heimat aufmachte.

Melanie Niedermayr im September 2016

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